Das ist TycStation

Das Ziel: die Grenze dessen finden, was in einer Zimmerecke in einer Kölner Wohnung möglich ist. Vernunft ist ausdrücklich ausgeschlossen. Nebenbei steuert das Ganze auch die Wohnung. Schritt eins von drei: das Zimmer, wie es gewachsen ist, und was jedes Gerät auf dem Bild ist. Stand 2026-09-20.

Das Zimmer bei Nacht am 20. September 2026 in rosa und blauem Licht: ein Holzschreibtisch und ein schwarzer Stuhl vor zwei gebogenen Monitoren, darüber ein Wandbildschirm mit dem Namen TycStation, zwei leuchtende Dodekaeder-Lampen auf den Lautsprechern, kleine Computer unter dem Tisch und ein Vorhang aus blauen Lichtern neben dem Fenster.

Na ja, eigentlich das hier:

Der Stapel unter dem Schreibtisch bei Nacht, in warmem Lampenlicht und Violett: ein kleiner Bildschirm mit dem Namen TycStation und ein flacher Switch auf einem schwarzen Gerät mit einer Reihe blauer Lichter, darunter hochkant zwei kleine Computer, daneben hochkant zwei weiße Switches mit Reihen grüner Lichter und einem Bündel weißer Kabel, rechts die Batterie.

20. September 2026, unter dem rechten Ende des Schreibtischs.

Vier Computer, drei Switches, zwei Firewalls, eine Speicherbox und eine Batterie. Drei der Computer stehen im Regal unter dem Schreibtisch. Der vierte ist der Tower daneben, der Schreibtisch-PC. An ihm entsteht jede Änderung an den anderen drei. Niemand braucht das zu Hause.

Was ist was

Die Zimmerecke bei Nacht in Magenta und Blau, mit zwölf Nummern. Links das Regal unter dem Schreibtisch: 1 und 2 auf den zwei kleinen Computern unten, 3 auf dem schwarzen Gerät darüber, 6 auf dem flachen weißen Switch obenauf und 7 auf dem kleinen Bildschirm darüber; daneben zwei hochkant stehende weiße Switches, 4 auf dem rechten und 5 auf dem linken, 9 auf den weißen Kabeln dazwischen und 8 auf der Batterie auf dem Boden. In der Mitte steht ein hoher Lautsprecher. Rechts 11 auf einem weißen Tower-PC mit Glasseite und 10 auf der schwarzen Speicherbox obenauf, und 12 auf einem dünnen weißen Kabel auf dem Boden vor dem Tower.

19. September 2026. Echtes Licht, echte Hardware, kein Rendering.

  1. Kleines Gerät, etwa dreimal so stark wie der Tower (11). Außer bei der Grafik. Dreierteam mit 2 und 3. Betreibt das Smart Home, die Websites und den Passwort-Tresor.
  2. Der Zwilling von 1. Baugleich. Fällt einer aus, übernimmt der andere den größten Teil seiner Arbeit.
  3. Der dritte Computer. Er bewahrt die Kopien der letzten Nacht auf, beobachtet die Kameras und ist die dritte Stimme.
  4. Der schnelle Switch. Er verbindet die drei Computer miteinander und mit allem anderen.
  5. Der Switch fürs Zimmer. Fernseher, Hi-Fi-Anlage und die anderen Geräte in der Wohnung, die am Kabel hängen. Über das Netzwerkkabel liefert er auch Strom.
  6. Der Switch fürs WLAN und die Speicherbox.
  7. Bildschirm und Tastatur aus der Ferne für die drei Computer, für den Tag, an dem einer nicht startet.
  8. Batterie. Sie überbrückt einen kurzen Stromausfall und fährt alles bei einem langen sauber herunter.
  9. Eine Fahne an jedem Kabel. An jedem Ende steht, in welcher Buchse es steckt.
  10. Die Speicherbox. Fotos, Musik, Filme und eine zweite Kopie jeder Sicherung.
  11. Der Tower. Der fürs Auge. Der vierte Computer, der Schreibtisch-PC. An ihm entsteht jede Änderung.
  12. Das weiße Kabel auf dem Boden. Ein Wassermelder: Er bemerkt Wasser, bevor die Computer nass werden.

Nicht im Bild: das Modem. Die zwei Firewalls sind Programme, eines auf Computer 1 und eines auf Computer 2.

Wie es gewachsen ist

  • Vor dem Umbau: ein kleiner senkrechter Stapel unter dem Schreibtisch mit zwei lautlosen Mini-Computern, schwarz und gerippt, einer obenauf und einer an der Seite, zwei silbernen Switches mit farbig leuchtenden Buchsen und weißen Kabeln, einer weißen und einer schwarzen Box an deren Seite und einer Batterie auf dem Boden.Oktober 2025. Zwei lautlose Mini-PCs, zwei Switches und ein einziges Gerät zwischen Wohnung und Internet.
  • Zwei der neuen Switches mit abgenommenem Deckel auf dem Schreibtisch: Platine, kupferne Wärmerohre und ein Kühlkörper mit Lamellen liegen offen, am Rand der Platine die kleinen Lüfter.Juli 2026. Die neuen Switches kommen; ihre pfeifenden Lüfter fliegen raus, bevor ein einziges Kabel steckt.
  • Die Lücke zwischen Schreibtisch und Lautsprecher in Magenta-Licht: die weißen Switches hochkant, lose hängende Kabel, davor ein dunkler Mini-Computer auf dem Boden.August 2026. In die Lücke neben der Hi-Fi-Anlage, hochkant.
  • Der Stapel unter dem Schreibtisch bei Nacht, in violettem Licht: ein kleiner Bildschirm mit dem Namen TycStation und ein flacher Switch auf einem schwarzen Gerät mit einer Reihe blauer Lichter, darunter hochkant zwei kleine Computer, daneben hochkant zwei weiße Switches mit Reihen grüner Lichter und einem Bündel weißer Kabel, rechts die Batterie.September 2026. Der dritte Computer kommt dazu, und jedes Kabel bekommt eine Fahne.

Ausprobiert, um herauszufinden, was geht

  • Jedes Kabel trägt eine Fahne an beiden Enden, gedruckt aus derselben Liste, die auch die Switches konfiguriert. Wie sie gedruckt wurden.
  • Auf den zwei Lampen läuft Software, die hier geschrieben wurde. Ihr Hersteller liefert die Lichteffekte ohne Quelltext, also wurden die Effekte aus den Lampen ausgelesen, mit freier Software nachgebaut und für alle veröffentlicht.
  • Der Hersteller der Luftreiniger hat seine Server abgeschaltet. Sie laufen jetzt mit hier geschriebener Software, Krake auf dem Display inklusive. Das Bild und die Geschichte.
  • Den Stromzähler liest ein kleines Gerät aus, hier nach einem Community-Projekt gebaut. Es spricht mit der Wohnung und mit sonst niemandem.
  • Alles zusammen muss leiser bleiben als die Hi-Fi-Anlage daneben. Nichts darin darf pfeifen.
  • Internet weg? Licht und Musik laufen weiter.

Weiter: warum drei der vier als Team arbeiten und was an dem Tag geschah, an dem einer von ihnen absichtlich zum Absturz gebracht wurde.

Tiefer: die Architektur →